<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
  <channel>
    <title>Open Source on blog.fahl-secure.de</title>
    <link>/tags/open-source/</link>
    <description>Recent content in Open Source on blog.fahl-secure.de</description>
    <generator>Hugo</generator>
    <language>de</language>
    <managingEditor>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</managingEditor>
    <webMaster>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</webMaster>
    <lastBuildDate>Thu, 05 Mar 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
    <atom:link href="/tags/open-source/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
    <item>
      <title>Drei Jahre Geduld, 500 Millisekunden Verzögerung: Die XZ-Backdoor und was sie über digitale Sicherheit verrät</title>
      <link>/post/xz-backdoor-analyse/</link>
      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/xz-backdoor-analyse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;ldquo;Most of us would have blamed the network, rebooted something, and moved on with our day. He didn&amp;rsquo;t.&amp;rdquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 29. März 2024 veröffentlichte Andres Freund, ein Microsoft-Entwickler und PostgreSQL-Contributor, eine &lt;a href=&#34;https://www.openwall.com/lists/oss-security/2024/03/29/4&#34;&gt;E-Mail auf der Openwall-Mailingliste&lt;/a&gt;, die die Open-Source-Community in Aufruhr versetzte. Der Betreff: &lt;em&gt;&amp;ldquo;backdoor in upstream xz/liblzma leading to ssh server compromise&amp;rdquo;&lt;/em&gt;. Was als routinemäßige Performancemessung begann, endete mit der Entdeckung einer der &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/XZ_Utils_Backdoor&#34;&gt;raffiniertesten Backdoors&lt;/a&gt;, die jemals in Open-Source-Software eingeschleust wurden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die &lt;a href=&#34;https://nvd.nist.gov/vuln/detail/cve-2024-3094&#34;&gt;Schwachstelle CVE-2024-3094&lt;/a&gt; erhielt den maximalen CVSS-Score von 10.0 – kritisch im wahrsten Sinne des Wortes. Denn wäre sie nicht entdeckt worden, hätte ein unbekannter Angreifer potenziell Zugriff auf Millionen von Servern weltweit gehabt. Ein &lt;a href=&#34;https://www.youtube.com/watch?v=aoag03mSuXQ&#34;&gt;Video auf YouTube&lt;/a&gt; erklärt die technischen Details anschaulich – doch die eigentliche Geschichte ist weitaus erschreckender.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Geiselhaft: Wie die Politik Deutschland und Europa wissentlich in die Abhängigkeit trieb</title>
      <link>/post/digitale-geiselhaft-europa-bericht/</link>
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/digitale-geiselhaft-europa-bericht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/digitale-geiselhaft-europa.png&#34; alt=&#34;Digitale Geiselhaft&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;der-moment-der-wahrheit&#34;&gt;Der Moment der Wahrheit&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.heise.de/news/Digitale-Geiselhaft-Warum-Europa-den-Stecker-zu-den-USA-kaum-ziehen-kann-11172280.html&#34;&gt;Europa kann oder möchte den Stecker zu den USA nicht ziehen&lt;/a&gt;. So lautet das ernüchternde Fazit einer aktuellen Umfrage unter den 27 EU-Regierungen. Finnland hat kürzlich das Szenario eines amerikanischen &amp;ldquo;Kill Switches&amp;rdquo; simuliert – die gezielte Abschaltung kritischer Dienste durch US-Behörden. Das Ergebnis: Die Auswirkungen wären &amp;ldquo;weitreichend&amp;rdquo;. Lettland und Litauen gestehen offen ein, ohne Microsoft, Amazon und Google kaum funktionieren zu können.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das ist kein Unfall. Das ist kein Naturereignis. Das ist das Ergebnis von jahrzehntelangem politischem Versagen. Schlimmer noch: Es ist das Ergebnis bewusster politischer Entscheidungen, die Europa systematisch in diese Abhängigkeit getrieben haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>15 Millionen Euro gespart: Schleswig-Holsteins Rechnung geht auf – und macht Microsoft überflüssig</title>
      <link>/post/sh-microsoft-abschied-final/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/sh-microsoft-abschied-final/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/schleswig-holstein-millionen-einsparung.png&#34; alt=&#34;Schleswig-Holstein Microsoft Abschied&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt Momente, in denen Jahre der Arbeit, des Zweifels, der Kritik plötzlich in Zahlen münden. Klare, eindeutige, unwiderlegbare Zahlen. Schleswig-Holstein erlebt gerade einen solchen Moment. &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/news/Adieu-Microsoft-Schleswig-Holstein-setzt-auf-Open-Source-und-spart-Millionen-11105389.html&#34;&gt;Das Digitalministerium hat Bilanz gezogen&lt;/a&gt; – und die Rechnung ist beeindruckend:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über 15 Millionen Euro Einsparung pro Jahr. Allein bei den Lizenzkosten.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dem stehen einmalige Investitionen von neun Millionen Euro für 2026 gegenüber. Für Migration, Schulung, Weiterentwicklung. Das bedeutet: &lt;strong&gt;Die Investition amortisiert sich in weniger als einem Jahr.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Souveränität: Nur mit Open Source</title>
      <link>/post/digitale-souveraenitaet-opensource/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/digitale-souveraenitaet-opensource/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/digitale-souveraenitaet.png&#34; alt=&#34;Digitale Souveränität&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;wenn-der-staat-zum-gefangenen-seiner-software-wird&#34;&gt;Wenn der Staat zum Gefangenen seiner Software wird&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist ein Dienstag im April 2024, als Schleswig-Holsteins Digitalisierungsminister Dirk Schrödter vor die Presse tritt und eine Entscheidung verkündet, die weitreichende Folgen haben könnte: 30.000 Arbeitsplätze der Landesverwaltung werden von Microsoft Windows und Office auf Linux und LibreOffice umgestellt. Was zunächst nach einer technischen Routineentscheidung klingt, ist in Wahrheit eine Kampfansage an die digitale Abhängigkeit des Staates von wenigen Tech-Giganten. Schleswig-Holstein unternimmt damit einen Befreiungsschlag – und stellt eine Frage, die längst überfällig ist: Wem gehört eigentlich die digitale Infrastruktur unseres Staates?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>GrapheneOS: Das Freiheitshandy – wenn Datenschutz und Sicherheit keine Kompromisse kennen</title>
      <link>/post/grapheneos-datenschutz-bericht/</link>
      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/grapheneos-datenschutz-bericht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/grapheneos-freiheitshandy.png&#34; alt=&#34;GrapheneOS Freiheitshandy&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&amp;ldquo;Wenn ich heute ein Smartphone konfigurieren würde, würde ich Daniel Micays GrapheneOS als Basis-Betriebssystem verwenden.&amp;rdquo; Diese Worte stammen von Edward Snowden. Ein Mann, der sein Leben riskierte, um uns vor Massenüberwachung zu warnen. Ein Mann, der weiß, wovon er spricht, wenn es um digitale Sicherheit geht. Und er schwört auf GrapheneOS.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das sollte uns zu denken geben. Denn während Millionen Menschen täglich ihr Leben in die Hände von Google und Apple legen – ihren Standort, ihre Kontakte, ihre Nachrichten, ihre Fotos –, gibt es eine Alternative. Eine, die Datenschutz und Sicherheit nicht als Marketing-Versprechen versteht, sondern als technische Realität.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schleswig-Holstein beweist: Digitale Souveränität ist möglich – wenn man es wirklich will</title>
      <link>/post/schleswig-holstein-open-source-erfolg/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/schleswig-holstein-open-source-erfolg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/schleswig-holstein-open-source-erfolg.png&#34; alt=&#34;Schleswig-Holstein Open Source Erfolg&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt Momente in der Geschichte, in denen man sagen kann: Hier ist etwas gelungen, das andere für unmöglich hielten. Schleswig-Holstein hat einen solchen Moment geschaffen. &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/hintergrund/Schleswig-Holstein-Fast-80-Prozent-der-Microsoft-Lizenzen-gekuendigt-10960941.html&#34;&gt;Fast 80 Prozent der Microsoft-Office-Lizenzen sind gekündigt&lt;/a&gt;. 30.000 Mitarbeiter der Landesverwaltung arbeiten erfolgreich mit Open-Source-Software. Die E-Mail-Migration auf Open-Xchange ist abgeschlossen. Über 44.000 Postfächer mit 110 Millionen E-Mails und Kalendereinträgen wurden umgezogen. Der nächste Schritt steht an: Linux statt Windows.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das ist keine Ankündigung, kein Pilotprojekt, keine vage Absichtserklärung. Das ist Realität. Und es ist der Beweis: Digitale Souveränität ist möglich – wenn der politische Wille da ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bayern verkauft digitale Souveränität für eine Milliarde Euro</title>
      <link>/post/bayern-microsoft-cloud-bericht/</link>
      <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/bayern-microsoft-cloud-bericht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/bayern-microsoft-cloud-skandal.png&#34; alt=&#34;Bayern Microsoft Cloud&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist ein Lehrstück darüber, wie Politik funktioniert – oder besser: nicht funktioniert. Während ein Bundesland zeigt, wie man sich von Big Tech emanzipiert, läuft ein anderes sehenden Auges in die totale Abhängigkeit. &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/news/Vertrag-soll-bis-Jahresende-stehen-Bayern-will-in-die-Microsoft-Cloud-11066618.html&#34;&gt;Bayern will bis Ende 2025 einen Vertrag&lt;/a&gt; mit Microsoft über die Nutzung von Microsoft 365 für die gesamte Landesverwaltung abschließen. Fast eine Milliarde Euro über fünf Jahre. Ohne Ausschreibung. Ohne ernsthafte Prüfung von Alternativen. Und das Schlimmste: ohne Lösung für das fundamentale DSGVO-Problem.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>AWS-Ausfall: Der Weckruf für digitale Souveränität in Europa</title>
      <link>/post/aws-ausfall-souveraenitaet/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/aws-ausfall-souveraenitaet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am Morgen des 20. Oktober 2025 erlebte Europa einen digitalen Stillstand. Signal versagte den Dienst, Zoom-Meetings blieben schwarz, Duolingo-Nutzer konnten nicht lernen, und im Vereinigten Königreich war es unmöglich, Steuererklärungen einzureichen. Der Grund: Ein DNS-Problem in der AWS-Region US-EAST-1 legte weltweit über 2.000 Dienste lahm und betraf &lt;a href=&#34;https://t3n.de/news/tausende-unternehmen-millionen-user-aws-ausfall-betroffen-1713118/&#34;&gt;mehr als 8,1 Millionen Nutzer&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was als technischer Zwischenfall begann, offenbart eine beängstigende Wahrheit über die digitale Infrastruktur Europas: Wir haben uns in eine gefährliche Abhängigkeit von US-amerikanischen Tech-Konzernen manövriert, aus der es kein einfaches Entkommen gibt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schulchat RLP: Wie ein kleines Bundesland Maßstäbe in Sachen digitaler Souveränität setzt</title>
      <link>/post/schulchat-rlp-bericht/</link>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/schulchat-rlp-bericht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Während Großkonzerne weltweit die digitale Kommunikation dominieren und Nutzerdaten in gigantischen Rechenzentren sammeln, geht ein deutsches Bundesland einen anderen Weg. Rheinland-Pfalz hat mit dem Schulchat RLP einen Messenger entwickelt, der zeigt, dass digitale Souveränität keine Utopie sein muss – sondern gelebte Praxis werden kann.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;ein-vortrag-der-aufhorchen-lässt&#34;&gt;Ein Vortrag, der aufhorchen lässt&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf der Matrix Conference 2025 präsentierten Lisa Kostrzewa, Jan Krammer, Philipp Monz und Dr. Roland Alton ein Projekt, das in der deutschen Bildungslandschaft seinesgleichen sucht. Der Schulchat RLP ist nicht einfach nur eine weitere Messenger-App. Er ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung gegen proprietäre Lösungen und für digitale Selbstbestimmung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Milliardendeal mit Microsoft: Open Source bleibt außen vor</title>
      <link>/post/milliarden/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/milliarden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/summen.png&#34; alt=&#34;Titelbild&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;microsoft-statt-open-source-der-bund-zahlt-milliarden&#34;&gt;Microsoft statt Open Source: Der Bund zahlt Milliarden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die deutsche Bundesverwaltung steht vor einer kritischen Weichenstellung: Der milliardenschwere Rahmenvertrag mit Microsoft läuft 2025 aus. Doch statt auf digitale Souveränität durch offene Software zu setzen, fließen weiterhin enorme Summen an den US-Konzern.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Laut &lt;a href=&#34;https://www.golem.de/news/digitalisierung-open-source-hat-im-bund-keine-lobby-2507-197269.html&#34;&gt;Golem.de&lt;/a&gt; arbeiten rund &lt;strong&gt;96 % aller Verwaltungsangestellten mit Microsoft-Software&lt;/strong&gt;. Der Vertrag mit Microsoft umfasst laut Angaben der Bundesregierung ein Volumen von &lt;strong&gt;1,3 Milliarden Euro&lt;/strong&gt;. Allein &lt;strong&gt;2024 wurden 197,7 Millionen Euro&lt;/strong&gt; an Microsoft überwiesen – das ist &lt;strong&gt;viermal so viel wie 2015&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dänemark zeigt den Weg: Souveräne IT ist möglich</title>
      <link>/post/daenemark2/</link>
      <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/daenemark2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img src=&#34;/img/digital.png&#34; alt=&#34;Digitale Abhängigkeit vs. Souveränität&#34;&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dänemark macht ernst und beweist, dass digitale Souveränität mehr ist als ein Lippenbekenntnis. Das &lt;a href=&#34;https://digst.dk/&#34;&gt;dänische Ministerium für Digitalisierung und Gleichstellung&lt;/a&gt; hat kürzlich beschlossen, Microsoft Office den Rücken zu kehren. Statt Word, Excel und Co. setzt man künftig auf &lt;strong&gt;LibreOffice&lt;/strong&gt; – ein freies, quelloffenes Office-Paket. Damit geht das Land einen mutigen, aber längst überfälligen Schritt in Richtung &lt;strong&gt;Unabhängigkeit von proprietärer Software&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.heise.de/news/Von-Word-und-Excel-zu-LibreOffice-Daenisches-Ministerium-verabschiedet-Microsoft-10438683.html&#34;&gt;➡️ Heise berichtet: &amp;ldquo;Von Word und Excel zu LibreOffice – Dänisches Ministerium verabschiedet Microsoft&amp;rdquo;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum die Bundeswehr keine US-Cloud-Dienste nutzen sollte</title>
      <link>/post/bundeswehr_google/</link>
      <pubDate>Tue, 27 May 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/bundeswehr_google/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Bundeswehr plant, künftig auf die Google Cloud zu setzen, um ihre IT-Infrastruktur zu modernisieren.&lt;br&gt;&#xA;Diese Entscheidung wurde unter anderem in einem &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/news/Bundeswehr-setzt-auf-Google-Cloud-10397414.html&#34;&gt;Heise-Artikel vom Mai 2025&lt;/a&gt; bekannt gemacht.&lt;br&gt;&#xA;Sie wirft erhebliche Fragen hinsichtlich der digitalen Souveränität und Sicherheit auf.&lt;br&gt;&#xA;In Zeiten geopolitischer Spannungen und wachsender Cyberbedrohungen ist es essenziell, dass staatliche Institutionen, insbesondere das Militär, die Kontrolle über ihre IT-Systeme behalten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dass sich eine staatliche Streitkraft ausgerechnet in einem sicherheitskritischen Bereich wie der digitalen Infrastruktur in die Hände eines Drittstaates begibt, ist in Anbetracht der globalen Lage höchst problematisch.&lt;br&gt;&#xA;Was als Fortschritt verkauft wird, entpuppt sich als gefährlicher Kontrollverlust – eine strategische Selbstentmachtung unter dem Deckmantel der Digitalisierung und ein Rückzug ins bequeme Abhängigkeitsverhältnis, getarnt als Modernisierungsschub.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schleswig-Holstein verabschiedet sich von Microsoft – Ein Schritt zur digitalen Souveränität</title>
      <link>/post/verbraucherschutz/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/verbraucherschutz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.lpi.org/blog/2024/04/15/the-big-open-source-vision-at-schleswig-holstein/&#34;&gt;Schleswig-Holstein Open Source&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 17. April 2025 wurde bekannt gegeben, dass das Bundesland &lt;strong&gt;Schleswig-Holstein&lt;/strong&gt; einen bedeutenden Schritt in Richtung digitaler Unabhängigkeit unternimmt. Die Landesregierung plant, Microsoft-Produkte in der Verwaltung durch Open-Source-Lösungen zu ersetzen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die &lt;strong&gt;digitale Souveränität&lt;/strong&gt; des Landes zu stärken und langfristig Kosten zu senken.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;der-weg-zur-digitalen-unabhängigkeit&#34;&gt;Der Weg zur digitalen Unabhängigkeit&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Umstellung erfolgt in mehreren Etappen:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;LibreOffice statt Microsoft Office&lt;/strong&gt;: Bis Herbst 2025 soll LibreOffice flächendeckend eingeführt werden.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Thunderbird &amp;amp; Open-Xchange statt Microsoft Exchange&lt;/strong&gt;: Auch die E-Mail-Kommunikation wird auf freie Alternativen umgestellt.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Linux statt Windows&lt;/strong&gt;: Langfristig soll das Betriebssystem durch eine Linux-Distribution ersetzt werden.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Initiative wurde ursprünglich von Jan Philipp Albrecht (Grüne) angestoßen und wird nun durch CDU-Digitalminister Dirk Schrödter konsequent weitergeführt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Sovereign Tech Fund – Mit Open Source in die digitale Zukunft</title>
      <link>/post/podcast/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/podcast/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-digitale-unabhängigkeit-beginnt-mit-open-source&#34;&gt;Die digitale Unabhängigkeit beginnt mit Open Source&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;In einer Welt, die zunehmend von wenigen großen Technologiekonzernen dominiert wird, braucht es neue Denkansätze, um &lt;strong&gt;digitale Souveränität&lt;/strong&gt; zu erreichen. Der &lt;strong&gt;Sovereign Tech Fund&lt;/strong&gt; (STF) ist genau so ein Projekt. In einem &lt;a href=&#34;https://www.bechtle.com/ueber-bechtle/newsroom/new-horizons/2022/der-sovereign-tech-fund-die-zukunft-mit-open-source-gestalten&#34;&gt;Artikel von Bechtle&lt;/a&gt; wird deutlich, wie Open-Source-Technologien gezielt gefördert werden, um langfristig unabhängige, stabile und sichere digitale Infrastrukturen zu schaffen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;wer-steckt-dahinter&#34;&gt;Wer steckt dahinter?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine der zentralen Stimmen hinter dem Sovereign Tech Fund ist &lt;strong&gt;Adriana Groh&lt;/strong&gt;, die das Projekt mitgegründet hat. Im &lt;a href=&#34;https://www.bechtle.com/ueber-bechtle/newsroom/basis-108-der-it-zukunftspodcast&#34;&gt;Podcast „Basis 108“ von Bechtle&lt;/a&gt; spricht sie über die Motivation, Herausforderungen und Chancen des STF. Dabei wird klar: Der Fund soll nicht nur bestehende Open-Source-Projekte unterstützen, sondern auch neue Entwicklungen ermöglichen – mit dem Ziel, kritische Komponenten der digitalen Infrastruktur nachhaltig zu stärken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Digitale Souveränität: CCC fordert Unabhängigkeit von IT-Großkonzernen</title>
      <link>/post/ccc/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/ccc/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;hintergrund-der-forderung&#34;&gt;Hintergrund der Forderung&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Chaos Computer Club &lt;a href=&#34;https://www.ccc.de%5D&#34;&gt;(CCC)&lt;/a&gt; hat in seinem aktuelle &lt;a href=&#34;https://www.ccc.de/system/uploads/365/original/2025-03-06_Digitale_Brandmauer.pdf&#34;&gt;(Positionspapier)&lt;/a&gt; &lt;strong&gt;„Digitale Brandmauer“&lt;/strong&gt; die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Abhängigkeit von großen IT-Konzernen wie Microsoft, Google und Cisco zu reduzieren. Ziel dieser Forderung ist es, die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken und die Kontrolle über kritische Infrastrukturen und Daten zu gewährleisten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Abhängigkeit von wenigen großen Anbietern birgt Risiken für die Informationssicherheit und die Unabhängigkeit staatlicher Institutionen. So hat die Bundesregierung im Jahr 2022 rund &lt;strong&gt;209 Millionen Euro für Microsoft-Produkte&lt;/strong&gt; ausgegeben, wobei das Verteidigungsministerium mit fast &lt;strong&gt;110 Millionen Euro&lt;/strong&gt; den größten Anteil hatte. (&lt;a href=&#34;https://t3n.de/news/abhaengig-bundesregierung-microsoft-1554090/&#34;&gt;Quelle: t3n&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Politik und die IT-Misere – Wie Steuergelder in schlechte Software fließen</title>
      <link>/post/hessen/</link>
      <pubDate>Wed, 25 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/hessen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In einer Zeit, in der die Staatskassen knapper werden und viele Städte mit Haushaltssicherung kämpfen, könnte man meinen, dass die Regierung ihre Ausgaben sorgfältiger prüft. Doch was passiert wirklich? Wir erleben, wie Steuergelder weiterhin in schlechte IT-Lösungen fließen, die nicht nur teuer sind, sondern auch gravierende Datenschutzprobleme mit sich bringen. Ein Paradebeispiel für diese Fehlentwicklung ist die jüngste Entscheidung der hessischen Landesregierung, kurzfristig auf &lt;strong&gt;Webex&lt;/strong&gt; statt auf eine Open-Source-Lösung wie &lt;strong&gt;Jitsi&lt;/strong&gt; zu setzen. Doch was steckt hinter dieser Entscheidung?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Deutschland Open Source im Öffentlichen Dienst braucht</title>
      <link>/post/oss/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/oss/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-situation-der-proprietären-software-in-deutschland&#34;&gt;Die Situation der proprietären Software in Deutschland&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;In Deutschland ist der öffentliche Dienst in vielen Bereichen tief in proprietäre Software-Umgebungen eingebunden. Besonders US-amerikanische Tech-Konzerne dominieren die Infrastruktur, auf der zentrale Verwaltungsprozesse laufen. Diese Abhängigkeit bedeutet nicht nur erhebliche finanzielle Belastungen, sondern auch einen Verlust an digitaler Souveränität und Entscheidungsfreiheit.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/meinung/Keine-Digitale-Souveraenitaet-Der-Bund-kettet-sich-fuer-Unsummen-an-US-Konzerne-9867607.html&#34;&gt;Meinung auf Heise&lt;/a&gt; beschreibt, wie der Bund immense Summen ausgibt, um sich an diese Konzerne zu binden – Gelder, die sinnvoller investiert werden könnten. Es wird klar: Diese Strategie ist langfristig weder tragbar noch nachhaltig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Milliarden für Software-Lizenzen: Die steigenden Ausgaben des Bundes für Microsoft und Cisco</title>
      <link>/post/koste/</link>
      <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/koste/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;rekordausgaben-für-software-lizenzen-im-bund&#34;&gt;Rekordausgaben für Software-Lizenzen im Bund&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im Jahr 2023 stiegen die Ausgaben des Bundes für Software-Lizenzen auf über 1,2 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand, der weit über den 771 Millionen Euro des Vorjahres liegt. Diese Steuergelder fließen vor allem an die US-Technologiekonzerne &lt;strong&gt;Microsoft&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Cisco&lt;/strong&gt;, deren Produkte und Dienstleistungen in der deutschen Bundesverwaltung tief verankert sind. Angesichts dieser Rekordsummen stellt sich die Frage, ob es nachhaltigere und unabhängige Alternativen gibt, die die digitale Souveränität und den Datenschutz langfristig sichern könnten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dokumentation: Codename Linux</title>
      <link>/post/codename_linux/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 00:00:00 +0000</pubDate><author>presse@fahl.cc (Stefan Fahl)</author>
      <guid>/post/codename_linux/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;codename-linux--ein-blick-hinter-die-kulissen-des-open-source-betriebssystems&#34;&gt;Codename Linux – Ein Blick hinter die Kulissen des Open-Source-Betriebssystems&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Dokumentation &lt;strong&gt;&amp;ldquo;Codename Linux&amp;rdquo;&lt;/strong&gt; bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte und Entwicklung von Linux, einem der weltweit am weitesten verbreiteten Open-Source-Betriebssysteme. Ursprünglich als kleines Projekt des finnischen Programmierers Linus Torvalds gestartet, hat Linux sich über die Jahre zu einem unverzichtbaren Grundpfeiler der modernen IT-Infrastruktur entwickelt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h3 id=&#34;inhalt-der-dokumentation&#34;&gt;Inhalt der Dokumentation&lt;/h3&gt;&#xA;&lt;p&gt;In &lt;strong&gt;&amp;ldquo;Codename Linux&amp;rdquo;&lt;/strong&gt; werden die Ursprünge und der Werdegang von Linux beleuchtet. Die Dokumentation zeigt auf, wie ein offenes Betriebssystem, das anfänglich nur eine kleine Gemeinschaft von Entwicklern anzog, im Laufe der Zeit zu einem globalen Phänomen wurde. Es zeigt die Herausforderungen, die das Projekt durchlief, und wie die Open-Source-Bewegung insgesamt dazu beigetragen hat, dass Linux heute das Rückgrat zahlreicher Systeme bildet, von Servern über Supercomputer bis hin zu mobilen Geräten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
  </channel>
</rss>
