Die Bedeutung der Vorratsdatenspeicherung
Die Vorratsdatenspeicherung ist seit Jahren ein kontroverses Thema. Im Jahr 2011 machte der Aktivist und Politiker Malte Spitz mit seinem Experiment öffentlich, wie umfassend Telekommunikationsanbieter Bewegungs- und Kommunikationsdaten speichern. Die ZEIT visualisierte diese Daten und zeigte, wie detailliert das Leben einer Person durch diese Informationen nachvollzogen werden kann.
Spitz hatte seine Mobilfunkdaten von einem Anbieter angefordert, die insgesamt sechs Monate umfassten. Darunter befanden sich über 35.000 einzelne Datensätze. Diese Informationen ermöglichten es, nahezu lückenlos nachzuvollziehen, wo er sich aufhielt, wann er telefonierte oder im Internet war.
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