Microsofts Preiserhöhung – ein bekanntes Muster
Am 9. April 2025 berichtete heise.de über eine erneute Preisrunde bei Microsoft: On-Premises-Serverprodukte werden teurer. Bereits zuvor wurden in der Cloud-Variante massive Preisanhebungen vorgenommen. Nun trifft es also auch Kunden, die bewusst auf lokale Infrastruktur setzen.
Die gefährliche Abhängigkeit
Diese Entwicklung verdeutlicht ein grundlegendes Problem: Wer sich an ein proprietäres Software-Monopol bindet, macht sich erpressbar. Das gilt für:
- Staaten, deren Verwaltung auf bestimmte Produkte angewiesen ist,
- Unternehmen, die oft tief in Microsoft-Ökosysteme integriert sind,
- Privatpersonen, deren digitale Souveränität von Lizenzbedingungen abhängt.
Wenn ein Anbieter wie Microsoft die Spielregeln ändern will – sei es bei Preis, Lizenzmodell oder Datenschutz – bleibt den Nutzern oft nur eines: mitziehen oder austauschen. Letzteres ist allerdings in vielen Fällen aufwändig bis unmöglich.
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