Verraten von der eigenen Maschine: Wie Windows seine Nutzer überwacht

Ein 19 Jahre alter Hacker fliegt drei Länder als VPN-Kaskade auf, wechselt Aliase, löscht Spuren, tarnt sich hinter Proxy-Adressen – und wird am Ende trotzdem geschnappt. Nicht wegen eines Programmierfehlers. Nicht wegen einer undichten Chatgruppe. Sondern wegen einer einzigen Zeichenkette, die sein Betriebssystem klaglos an einen Konzern in Redmond funkte, während er glaubte, unsichtbar zu sein. Wer wissen will, was technisch mit einem gewöhnlichen Windows-Rechner alles möglich ist, sollte sich diesen Fall genau ansehen. Denn was hier einen mutmaßlichen Cyberkriminellen überführt hat, funktioniert bei jedem anderen Windows-Nutzer genauso zuverlässig – auch bei Menschen, die nichts Unrechtes tun.

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