Chatkontrolle: Kinderschutz oder Überwachungsstaat?

Chatkontrolle Überwachung

Seit über drei Jahren versucht die EU-Kommission, ein Gesetz durchzusetzen, das die verschlüsselte Kommunikation aller Bürger durchleuchten würde. Die offizielle Begründung: Kinderschutz. Das Ziel: die Bekämpfung von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs. Die Realität: ein beispielloser Eingriff in die Grundrechte, der wissenschaftlich widerlegt, juristisch bedenklich und technisch gefährlich ist.

Ein Gesetz, das nicht sterben will

Die Geschichte der Chatkontrolle gleicht einer politischen Zombie-Apokalypse. Seit dem ersten Vorschlag im Mai 2022 wurde das Vorhaben mehrfach begraben – nur um von der jeweils amtierenden Ratspräsidentschaft wiederbelebt zu werden. Belgien scheiterte, Ungarn scheiterte, auch Dänemark scheiterte im September 2025 und erneut im Oktober 2025. Doch das Vorhaben liegt nicht etwa am Widerstand von Technologieunternehmen oder mangelnder politischer Unterstützung. Es scheitert an der Realität: Mehr als 470 Wissenschaftler aus 34 Ländern haben sich dagegen ausgesprochen. Die Gesellschaft für Informatik warnt eindringlich. Der Chaos Computer Club spricht von “gefährlichem Vorstoß”. Selbst der juristische Dienst des EU-Rates hält das Vorhaben für rechtswidrig.

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Chatkontrolle – Europas gefährlicher Weg in die totale Überwachung

Chatkontrolle – Europas gefährlicher Weg in die totale Überwachung

Die Europäische Union steht kurz davor, eine Entscheidung zu treffen, die den Kern unserer digitalen Freiheit infrage stellt: die sogenannte Chatkontrolle. Unter dem Vorwand, den Missbrauch von Kindern im Netz zu bekämpfen, plant die EU, alle digitalen Kommunikationskanäle – Messenger, E-Mails und Chats – systematisch zu durchsuchen. Was als Schutzmaßnahme verkauft wird, ist in Wahrheit ein gefährlicher Dammbruch in Richtung Massenüberwachung.

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