Presseportal

Hier finden Sie eine Sammlung an Artikeln und Berichten zum Thema Datenschutz. Vorzugsweise schreibe ich hier als Pressevertreter im Bereich Software im öffentlichen Dienst. Das vermeindliche Grundrecht auf Datenschutz und über die Wirungen von Close Source Software im behördlichen Einsatz.

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„In Zeiten universeller Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zum revolutionären Akt.“ George Orwell, Schriftsteller

Alle Rechte vorbehalten

Warum Deutschland Open Source im Öffentlichen Dienst braucht

Die Situation der proprietären Software in Deutschland

In Deutschland ist der öffentliche Dienst in vielen Bereichen tief in proprietäre Software-Umgebungen eingebunden. Besonders US-amerikanische Tech-Konzerne dominieren die Infrastruktur, auf der zentrale Verwaltungsprozesse laufen. Diese Abhängigkeit bedeutet nicht nur erhebliche finanzielle Belastungen, sondern auch einen Verlust an digitaler Souveränität und Entscheidungsfreiheit.

Eine Meinung auf Heise beschreibt, wie der Bund immense Summen ausgibt, um sich an diese Konzerne zu binden – Gelder, die sinnvoller investiert werden könnten. Es wird klar: Diese Strategie ist langfristig weder tragbar noch nachhaltig.

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Demokratie und Massenüberwachung passen nicht zusammen

Einführung

Die Vorratsdatenspeicherung ist seit ihrer Einführung ein heiß diskutiertes Thema. Sie beschreibt die Pflicht, Kommunikationsdaten ohne konkreten Anlass zu speichern, um diese bei Bedarf für Ermittlungszwecke bereitzuhalten. Obwohl sie von Befürwortern als unverzichtbares Instrument zur Kriminalitätsbekämpfung dargestellt wird, sehen Kritiker massive Eingriffe in Grundrechte und Datenschutz.

Risiken der Vorratsdatenspeicherung

Eingriff in Grundrechte

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mehrfach entschieden, dass die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten die Artikel 7 (Achtung des Privatlebens) und 8 (Schutz personenbezogener Daten) der EU-Grundrechtecharta verletzt. Auch das Bundesverfassungsgericht hat entsprechende Gesetze wiederholt als verfassungswidrig eingestuft. Eine allgemeine und unterschiedslose Speicherung stellt einen unverhältnismäßigen Eingriff dar (Quelle).

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US-Behörden und europäische Cloud-Daten: Ein Offenbarungseid für die digitale Souveränität

Cloud Security

Es gibt Momente in der Politik, da bricht die Wahrheit durch die Fassade höflicher Diplomatie. Ein solcher Moment ist dieser Tage eingetreten. Ein Rechtsgutachten der Universität zu Köln, das im Auftrag des Bundesinnenministeriums erstellt wurde, liegt nun durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz öffentlich vor. Was Heise berichtet, ist im Grunde nichts Neues – aber nun schwarz auf weiß dokumentiert: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten, selbst wenn diese in EU-Rechenzentren gespeichert sind.

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Die 77. Sitzung des Ausschusses für Digitales

Am Mittwoch, dem 4. Dezember 2024, findet die 77. Sitzung des Ausschusses für Digitales im Deutschen Bundestag statt. Beginn ist um 14:15 Uhr, der Veranstaltungsort ist die Konrad-Adenauer-Straße 1 in 10557 Berlin. Die Sitzung kann live über dieses Online-Video verfolgt werden.

Themenschwerpunkt: Open Source in der digitalen Souveränität

Im Zentrum der Diskussion steht die Bedeutung von Open Source Software (OSS) für die digitale Unabhängigkeit Deutschlands. Die Tagesordnung, die hier einsehbar ist, umfasst eine Anhörung von Sachverständigen zu den Chancen und Herausforderungen von Open Source für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Das Hinweisgeberschutzgesetz: Rechte, Pflichten und Auswirkungen

Das Hinweisgeberschutzgesetz: Rechte, Pflichten und Auswirkungen

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) ist ein zentrales Gesetz zur Förderung von Transparenz und zum Schutz von Personen, die Missstände oder Rechtsverstöße melden. Es dient sowohl dem Schutz der Hinweisgeber (Whistleblower) als auch der Aufrechterhaltung von Compliance in Unternehmen und Institutionen.

Doch wer muss eine Meldestelle einrichten? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es, und was hat das alles mit Datenschutz zu tun? Dieser Artikel klärt auf, welche Rechte und Pflichten mit dem Gesetz einhergehen und wie ein typischer Meldevorgang abläuft.

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Datenschutzfolgeabschätzung: Wann, warum und wie?

Datenschutzfolgeabschätzung: Wann, warum und wie?

Die Datenschutzfolgeabschätzung (DSFA) ist ein zentraler Bestandteil der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und soll sicherstellen, dass Risiken für die Rechte und Freiheiten von Betroffenen rechtzeitig erkannt und minimiert werden. Doch was genau regelt die DSFA, wann muss sie durchgeführt werden, und welche Konsequenzen drohen, wenn Unternehmen, Schulen oder andere Organisationen sie vernachlässigen?


Was ist eine Datenschutzfolgeabschätzung?

Die Datenschutzfolgeabschätzung ist ein strukturierter Prozess, der dazu dient, die Auswirkungen einer Datenverarbeitung auf den Schutz personenbezogener Daten zu analysieren und Risiken zu minimieren. Sie ist verpflichtend für Verarbeitungen, die ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen mit sich bringen.

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Dimensionen der Mitarbeiterüberwachung durch Software

Dimensionen der Mitarbeiterüberwachung durch Software: Eine kritische Analyse

Moderne Arbeitsumgebungen werden zunehmend digitalisiert, was Unternehmen viele Vorteile bietet. Doch diese Entwicklung geht häufig mit einer immer detaillierteren Überwachung der Mitarbeitenden einher. Besonders Softwarelösungen von Microsoft, wie die in Microsoft 365 integrierten Funktionen, ermöglichen es, Arbeitsprozesse, Produktivität und sogar Kommunikationsmuster umfassend zu analysieren. Dies wirft gravierende Fragen in Bezug auf Datenschutz und Arbeitnehmerrechte auf.

Was ist Mitarbeiterüberwachung?

Mitarbeiterüberwachung beschreibt den Einsatz technischer Systeme zur Erfassung und Analyse von Verhaltens- und Leistungsdaten der Beschäftigten. Mit Funktionen wie dem “Productivity Score” in Microsoft 365 erhalten Arbeitgeber Werkzeuge, um etwa E-Mail-Aktivitäten, Nutzungszeiten oder die Häufigkeit von Team-Meetings auszuwerten. Selbst anonymisierte Daten können in falschen Händen missbraucht werden, um individuelle Profile zu erstellen und Leistungsdruck zu erzeugen.

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Die elektronische Patientenakte (ePA): Eine kritische Betrachtung

Die elektronische Patientenakte: Chancen und Risiken

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll das Gesundheitswesen revolutionieren. Auf den ersten Blick klingt die Idee vielversprechend: Durch eine zentrale digitale Speicherung von Gesundheitsdaten sollen Ärztinnen und Ärzte schneller auf relevante Informationen zugreifen können, die Behandlungsergebnisse sollen sich verbessern, und der Datenaustausch wird erleichtert. Doch die ePA wirft viele kritische Fragen auf, die über technische Details hinausgehen und tief in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger eingreifen könnten.

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Cum-Ex und andere Finanzverbrechen: Wie sich der Staat schröpfen lässt

Finanzverbrechen und systematische Ungerechtigkeit

Die Enthüllungen rund um Cum-Ex-Geschäfte und ähnliche Finanzverbrechen zeigen in aller Deutlichkeit: Eine kleine Finanzelite nutzt Lücken im System, um Milliarden auf Kosten der Allgemeinheit zu erbeuten. Cum-Ex steht dabei exemplarisch für ein Systemversagen, bei dem staatliche Kontrollmechanismen und politische Reformen den massiven Einfluss wirtschaftlicher Interessen nicht ausreichend kontern konnten.

Die Rolle von Lobbyarbeit

Lobbyismus ist ein entscheidender Faktor, der es mächtigen Unternehmen ermöglicht, Gesetze zu beeinflussen oder gar zu umgehen. Politische Entscheidungsprozesse werden oft intransparenter, wenn Vertreter großer Finanz- und Wirtschaftsakteure direkten Einfluss auf Gesetzgebungsprozesse nehmen. Dies schafft ein Klima, in dem Regeln geschaffen werden, die eher den Unternehmen dienen als der Allgemeinheit.

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Die Folgen der Überwachung in der digitalen Welt

Überwachung in der modernen Welt

Das Thema Überwachung hat mit dem technologischen Fortschritt eine neue Dimension erreicht. Ein Beitrag der Deutschen Welle (Video-Link) beleuchtet die weitreichenden Konsequenzen der Überwachung, insbesondere in Bezug auf gesellschaftliche Kontrolle und persönliche Freiheiten.

Technologien wie Kameras, Gesichtserkennung, Tracking-Software und massenhaft gespeicherte Daten verändern nicht nur, wie Regierungen und Unternehmen Informationen sammeln, sondern auch, wie Menschen ihr Verhalten anpassen.

Die Folgen der Überwachung für uns alle

1. Einschränkung der Freiheit

Die Überwachung erzeugt das Gefühl ständiger Kontrolle. Dies führt dazu, dass Menschen ihr Verhalten anpassen, um als “unauffällig” wahrgenommen zu werden. In totalitären Regimen zeigt sich dies besonders deutlich, aber auch in demokratischen Gesellschaften kann der sogenannte “Chilling Effect” auftreten.

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