Presseportal

Hier finden Sie eine Sammlung an Artikeln und Berichten zum Thema Datenschutz. Vorzugsweise schreibe ich hier als Pressevertreter im Bereich Software im öffentlichen Dienst. Das vermeindliche Grundrecht auf Datenschutz und über die Wirungen von Close Source Software im behördlichen Einsatz.

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„In Zeiten universeller Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zum revolutionären Akt.“ George Orwell, Schriftsteller

Alle Rechte vorbehalten

Die Folgen von Überwachung und Vorratsdatenspeicherung

Die Bedeutung der Vorratsdatenspeicherung

Die Vorratsdatenspeicherung ist seit Jahren ein kontroverses Thema. Im Jahr 2011 machte der Aktivist und Politiker Malte Spitz mit seinem Experiment öffentlich, wie umfassend Telekommunikationsanbieter Bewegungs- und Kommunikationsdaten speichern. Die ZEIT visualisierte diese Daten und zeigte, wie detailliert das Leben einer Person durch diese Informationen nachvollzogen werden kann.

Spitz hatte seine Mobilfunkdaten von einem Anbieter angefordert, die insgesamt sechs Monate umfassten. Darunter befanden sich über 35.000 einzelne Datensätze. Diese Informationen ermöglichten es, nahezu lückenlos nachzuvollziehen, wo er sich aufhielt, wann er telefonierte oder im Internet war.

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Der Staat bindet sich an Microsoft – Folgen und Kritik

Die Bindung des deutschen Staates an Microsoft sorgt erneut für hitzige Diskussionen. Statt auf digitale Souveränität und offene Lösungen zu setzen, macht sich die Bundesverwaltung weiterhin abhängig von einem US-Technologiekonzern, der nicht nur durch Datenschutzprobleme, sondern auch durch enorme Kosten und Sicherheitslücken auffällt. Und als wäre das nicht genug, erhöht Microsoft jetzt auch noch die Preise für seine Lizenzen dramatisch – ein bitteres Fazit für den Steuerzahler.

Teure Abhängigkeit statt Unabhängigkeit

Die Lizenzkosten des Bundes für Microsoft-Produkte wie M365 und Cloud-Services befinden sich auf einem Rekordniveau. Laut einer kritischen Analyse verschlingt der Einsatz von Microsoft-Software erhebliche Mittel aus den öffentlichen Kassen. Besonders absurd wird dies vor dem Hintergrund, dass Alternativen wie Open-Source-Software existieren, die nicht nur günstiger, sondern auch sicherer und datenschutzfreundlicher wären. Doch statt einen souveränen Weg einzuschlagen, bleibt die Regierung dem Kurs treu, Milliarden an Steuergeldern in die Hände eines US-Konzerns zu lenken.

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Cloud Act und das EU-Datenschutzrecht

Der Cloud Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) ist ein US-amerikanisches Gesetz, das im Jahr 2018 verabschiedet wurde. Es ermöglicht US-Behörden den Zugriff auf Daten von US-amerikanischen Unternehmen, auch wenn diese im Ausland gespeichert sind. Dieses Gesetz hat erhebliche Auswirkungen auf internationale Datenschutzbestimmungen und steht insbesondere im Widerspruch zur europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). In diesem Artikel beleuchten wir, was der Cloud Act bedeutet, wie er sich auf EU-Bürger:innen auswirken könnte und welche Kritik er hervorgerufen hat.

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Milliarden für Software-Lizenzen: Die steigenden Ausgaben des Bundes für Microsoft und Cisco

Rekordausgaben für Software-Lizenzen im Bund

Im Jahr 2023 stiegen die Ausgaben des Bundes für Software-Lizenzen auf über 1,2 Milliarden Euro – ein neuer Höchststand, der weit über den 771 Millionen Euro des Vorjahres liegt. Diese Steuergelder fließen vor allem an die US-Technologiekonzerne Microsoft und Cisco, deren Produkte und Dienstleistungen in der deutschen Bundesverwaltung tief verankert sind. Angesichts dieser Rekordsummen stellt sich die Frage, ob es nachhaltigere und unabhängige Alternativen gibt, die die digitale Souveränität und den Datenschutz langfristig sichern könnten.

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Datenschutz für Schulen: Besonderer Schutz von Kinderdaten

Datenschutz für Schulen: Besonderer Schutz von Kinderdaten

Quelle

Der folgende Bericht bezieht sich auf den Abschnitt 38 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), abrufbar unter eur-lex.europa.eu.

Einführung

Kinder benötigen beim Umgang mit ihren personenbezogenen Daten besonderen Schutz, da sie sich der damit verbundenen Risiken, möglichen Folgen und ihrer Rechte weniger bewusst sind. Die DSGVO betont in Abschnitt 38 die Bedeutung eines solchen Schutzes. Dies hat erhebliche Konsequenzen für Institutionen, die personenbezogene Daten von Kindern verarbeiten – insbesondere Schulen, die eine besondere Sorgfaltspflicht haben.

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Dokumentation: Codename Linux

Codename Linux – Ein Blick hinter die Kulissen des Open-Source-Betriebssystems

Die Dokumentation “Codename Linux” bietet einen spannenden Einblick in die Geschichte und Entwicklung von Linux, einem der weltweit am weitesten verbreiteten Open-Source-Betriebssysteme. Ursprünglich als kleines Projekt des finnischen Programmierers Linus Torvalds gestartet, hat Linux sich über die Jahre zu einem unverzichtbaren Grundpfeiler der modernen IT-Infrastruktur entwickelt.

Inhalt der Dokumentation

In “Codename Linux” werden die Ursprünge und der Werdegang von Linux beleuchtet. Die Dokumentation zeigt auf, wie ein offenes Betriebssystem, das anfänglich nur eine kleine Gemeinschaft von Entwicklern anzog, im Laufe der Zeit zu einem globalen Phänomen wurde. Es zeigt die Herausforderungen, die das Projekt durchlief, und wie die Open-Source-Bewegung insgesamt dazu beigetragen hat, dass Linux heute das Rückgrat zahlreicher Systeme bildet, von Servern über Supercomputer bis hin zu mobilen Geräten.

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Datenschutz und der Eid des Hippokrates

Datenschutz und der Eid des Hippokrates

Eid des Hippokrate

Einleitung

Datenschutz ist heutzutage ein heiß diskutiertes Thema, besonders im digitalen Zeitalter. Interessanterweise gibt es historische Wurzeln, die bis weit in die Antike reichen. Eine Verbindung lässt sich zum berühmten Eid des Hippokrates herstellen, der in der Medizinethik eine zentrale Rolle spielt. Was hat dieser antike Eid mit modernen Datenschutzbestimmungen zu tun? Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, einen Blick in die Geschichte zu werfen.

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Cisco untersucht Verstoß

nach gestohlenen Daten zum Verkauf im Hacker-Forum

Bericht: Sicherheitsverletzung bei Cisco

Überblick

Cisco untersucht derzeit eine Sicherheitsverletzung, bei der gestohlene Daten auf einem Hacking-Forum zum Verkauf angeboten wurden. Ein Beitrag in diesem Forum listet eine Vielzahl sensibler Daten auf, die durch diesen Vorfall kompromittiert wurden. Dazu gehören unter anderem:

  • GitHub-Projekte
  • GitLab-Projekte
  • SonarQube-Projekte
  • Quellcode
  • Hardcodierte Zugangsdaten
  • Zertifikate
  • Kunden-Sourcecodes (SRCs)
  • Vertrauliche Cisco-Dokumente
  • Jira-Tickets
  • API-Tokens
  • AWS-Private-Buckets
  • Cisco-Technologie-Sourcecodes (SRCs)
  • Docker-Builds
  • Azure-Storage-Buckets
  • Private und öffentliche Schlüssel
  • SSL-Zertifikate
  • Cisco-Premium-Produkte und mehr

Dieser Vorfall stellt ein erhebliches Risiko dar, da die gestohlenen Daten unter anderem sicherheitskritische Informationen und Zugänge zu Cloud-Diensten, APIs und internen Projekten enthalten.

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Auskunftsersuchen nach Artikel 15

der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Artikel 15 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gewährt jeder betroffenen Person das Recht, von einer verantwortlichen Stelle Auskunft über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Dies stellt ein wichtiges Werkzeug für Bürger und Bürgerinnen dar, um die Kontrolle über ihre Daten zu behalten und Missbrauch zu verhindern.

In diesem Bericht wird der gesetzliche Ablauf eines solchen Auskunftsersuchens erläutert. Darüber hinaus wird die rechtliche Situation betrachtet, wenn öffentliche Stellen nicht fristgerecht antworten, und ein einschlägiges Urteil des Arbeitsgerichts Oldenburg vom 09.02.2023 (Aktenzeichen 3 Ca 150/21) besprochen.

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George Orwell und 1984: Datenschutz in der heutigen IT-Welt

George Orwell und sein Werk 1984

George Orwell, geboren als Eric Arthur Blair, war ein britischer Schriftsteller und Essayist, der durch seine politischen und gesellschaftskritischen Werke bekannt wurde. Sein bekanntestes Werk, 1984, das 1949 veröffentlicht wurde, beschreibt eine düstere, totalitäre Zukunft, in der der Staat die vollständige Kontrolle über die Gedanken und Handlungen der Bürger besitzt. In dieser dystopischen Welt wird jeder Aspekt des Lebens überwacht und manipuliert.

1984 und die moderne IT-Welt

Orwells 1984 ist auch heute, im 21. Jahrhundert, von großer Bedeutung – vor allem, wenn es um Datenschutz und Überwachung in der IT geht. In der modernen digitalen Ära haben Technologien wie das Internet, soziale Netzwerke und Big Data viele Vorteile gebracht, aber auch neue Herausforderungen und Risiken für den Datenschutz geschaffen.

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